Gottesdienst zu St. Martin, Samstag, 07. November 2026, 18:00 Uhr Pfarrkirche St. Martin
Dieser Gottesdienst wird mitgestaltet von Schülerinnen und Schüler
Geschichte: St. Martin – Ein Herz für die Schöpfung
Es war ein kalter Herbsttag. Die Blätter tanzten im Wind und die Wolken zogen grau über den Himmel. Martin ritt wie jeden Tag auf seinem Pferd durch die Landschaft. Er war Soldat, doch in seinem Herzen war er freundlich und aufmerksam.
Er sah auch die bunten Bäume, hörte die Vögel zwitschern und beobachtete ein kleines Eichhörnchen, das eilig Nüsse sammelte. Martin freute sich über die Schönheit der Welt.
Als er an einem Fluss vorbeikam, blieb er plötzlich stehen. Das Wasser war voller Abfall. Alte Stoffe, kaputte Krüge und Essensreste trieben darin. Ein kleiner Vogel sass am Ufer und konnte kaum noch fliegen, weil seine Flügel schmutzig geworden waren.
Martin stieg sofort von seinem Pferd. Vorsichtig hob er den Vogel auf und brachte ihn in Sicherheit. Dann begann er, den Müll aus dem Wasser zu sammeln. Einige Kinder aus dem Dorf beobachteten ihn neugierig.
„Warum machst du das?“, fragte ein Junge.
Martin lächelte und sagte:„Gott hat uns die Erde geschenkt. Sie gehört nicht nur uns Menschen. Auch die Tiere und Pflanzen brauchen ein gutes Zuhause. Wenn wir sorgsam mit der Schöpfung umgehen, zeigen wir Liebe.“
Die Kinder begannen mitzuhelfen. Gemeinsam sammelten sie Äste und Abfälle ein. Schon bald war das Wasser wieder klar. Der kleine Vogel flatterte davon, als wollte er Danke sagen.
Am Abend kehrten Martin und die Kinder zurück ins Dorf. Die Menschen staunten über das saubere Ufer und über die Freude in den Gesichtern der Kinder.
Da verstanden viele: Ein Herz wie St. Martin hat nicht nur Liebe für Menschen, sondern für die ganze Schöpfung.






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